Unterwasserblumen und Pflanzen für Aquarien
Ein sehr wichtiger Grund, warum man Wasserpflanzen in Aquarien setzt, ist der dass sie eine Reinigungsfunktion übernehmen. Auch Unterwasserpflanzen betreiben Photosynthese und reichern das Wasser so mit für die Fische lebensnotwendigem Sauerstoff an. Außerdem filtern sie Teile vom Fischkot, die das Aquarium normalerweise verschmutzen würden aus dem Wasser und wirken hemmend auf das unerwünschte Algenwachstum.
Des weiteren sind sie vor allem für junge Fische wichtig, da sie Versteckmöglichkeiten bieten und natürlich sehen Wasserpflanzen auch schön aus und bereichern schon rein optisch jedes Aquarium. Sie sind zwar keine Blumen im eigentlichen Sinn und blühen bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel die Wasserrose auch nicht, aber trotzdem kann man sich an ihnen erfreuen. In gewisser Weise nimmt selbst die Wasserrose eine Spezialstellung unter den Wasserpflanzen ein, denn Blume und Blüte blühen ja nicht unter Wasser, sondern schwimmen viel mehr auf der Oberfläche.
Unter anderem deshalb findet man eine Blume wie die Wasserrose weniger in Aquarien und dafür mehr auf Teichen oder sonstigen Außenanlagen. Beliebte Wasserpflanzen für Aquarien hingegen sind beispielsweise die Anubias Heterophylla, die Cabomba oder die Rotala-Arten. Wichtig zu wissen ist, dass Wasserpflanzen wie alle anderen Arten von Pflanzen auch Dünger benötigen. Diesen gibt man in flüssiger Form ins Wasser.