Die Teichpumpe
Immer wieder ist es ein schön auf ein Aquarium zu schauen. Die Größe spielt dabei kaum eine Rolle. Natürlich ist der Anblick großer Fische schöner und interessanter als der kleiner Fische, da schon die Farbenpracht bei größeren Fischen ein Wunder der Natur ist. Eines haben die Aquarien alle gemeinsam, sie haben alle die gleiche Ausstattung, um die Fische am Leben zu erhalten. Das beginnt schon bei der Sauerstoffzufuhr.
Jedes Aquarium benötigt eine Teichpumpe, oder nicht? Es gibt eine Art der Bepflanzung im Aquarium die man das: " Holländische Aquarium nennt". Es handelt sich hierbei um ein größeres Becken, wobei die Bepflanzung die größte Rolle spielt. Pflanzen werden hier quasi wie eine Allee im Becken nach Größe angelegt, was das Aquarium wie ein angelegter Park erscheinen lässt, mit im Verhältnis wenig Fischen. Durch die vielen Pflanzen und den wenigen Fischen erhalten diese genug Sauerstoff zum Leben. Für den Pflanzenwuchs benötigt das Aquarium sehr viel Licht. Überhaupt erfordert diese Methode sehr viel Geschick und eine Menge Erfahrung. Es ist in jedem Fall ratsam eine Teichpumpe und einen Filter in das Becken zu installieren. Die Teichpumpe sorgt ja nicht nur für einen ausgeglichenen Sauerstoffhaushalt, sie zieht das Wasser an, reinigt es von Giftstoffen, Fäkalien und anderen im Wasser schwimmenden Restsubstanzen und gibt sauberes mit Sauerstoff vermengtes Wasser wieder ab.
Dieser Prozess sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und beschert den Fischen ein Wohlfühlverhalten im Aquarium. Durch die verschiedenen Größen der Aquarien, ist es wichtig, auch die richtige Größe der Teichpumpe zu wählen, was von dem Fördervolumen abhängt. Die Teichpumpe selbst besteht nur aus vier Einzelteilen, wobei darauf zu achten ist, dass der Impeller (Schaufelrad) in die richtige Richtung eingesetzt wird, was wiederum das Strömungsverhältnis im Aquarium beeinflusst. Die ganze Einheit besteht aus Teichpumpe, Aquariumfilter und Heizer.
Für die Teichpumpe stehen verschiedene Impeller zur Verfügung von 400-1000, was sich auf die Umwälzmenge des Wassers bezieht und die Strömungsrichtung verstärkt oder minder verstärkt. Bei einem Wechsel der Teichpumpe sollte man erst den Heizer etwas abkühlen lassen und ca. alle 12 Monate die Verschleißteile auswechseln, damit stets eine einwandfreie Funktion im Aquarium gewährleistet werden kann, sonst schwimmen die Fische bald oben.
Die Strömung im Wasser des Aquariums gibt den Fischen das Gefühl des Verhaltens in der Natur. Durch das Innenleben des Aquariums mit Steinen und Pflanzen schwindet auch das Strömungsverhalten. Um dieses Problem optimal zu lösen muss nicht unbedingt eine stärkere Teichpumpe zum Einsatz kommen. Es kann auch genügen, den Teichpumpen Auslass in eine positive Richtung zu ändern. Ein Becken kann auch ohne Filter mit einer CO2 Düngung betrieben werden, wenn das Becken nicht zu viele Fische beherbergt. Ein Filter dagegen, soll die durch Fische und Fütterung entstehende Wasserbelastung abbauen. Man nennt es eine biologische Filterung durch den Abbau der sich im Wasser befindlichen Bakterien.
Die sich in dem Filter befindlichen Schwämme sollten alle 3 Monate gereinigt werden, dadurch wird der Filter weniger Wasser umwälzen. Muss der Teichpumpen-Filter mehr umwälzen, bei einer zu geringen Filterleistung, werden die sich im Wasser befindlichen wichtigen Nährstoffe durch erhöhter Wasserbewegung ausgetrieben. Je langsamer das Wasser fließt, umso nutzbringender gestaltet sich die Reinigung, was auch der Pflanzenwelt
zugute kommt und für einen guten Wuchs sorgt.