Der Teichfilter

Inzwischen haben viele ein Aquarium in den eigenen vier Wänden. Die Haltung von Zierfischen in einem für die Wohnung geeigneten Aquarium, welches oft auch als Vivarium bezeichnet wird, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wer sich ein Aquarium zulegen möchte, sollte aber auf einige Dinge achten. Vor allem ist auf die Schaffung und Erhaltung geeigneter Lebensbedingungen zu sorgen. Dafür ist ein passendes Aquarium Filtersystem notwendig, für viele Fischarten auch eine Heizung und eine Beleuchtung.

Aber nicht nur in Haus und Wohnung kann man sich Fische halten. Viele Gartenbesitzer legen sich Fischteiche zu. Diese Teiche werden aber nicht nur von Fischen bewohnt,  sondern es gibt im Wasser auch Lebensformen, die mit  bloßem Auge nicht wahrnehmbar sind. Die Rede ist von kleinsten, meist unsichtbaren Mikroorganismen, die für das Ökosystem Ihres Teiches von größter Bedeutung sind. Diese Organismen sind in jedem Teich vorhanden und sorgen für seine biologische Reinigung.

Das Ökosystem eines Teiches ist sehr empfindlich und viele Faktoren wie Größe des Gartenteiches, Anzahl der Fische und Pflanzen, Wassertemperatur, usw. spielen eine große Rolle. Darum ist es notwendig und sinnvoll, der Natur im Teich ein wenig Hilfestellung zu leisten, und zwar durch einen ganz speziell für den jeweiligen Gartenteich geeigneten Teichfilter. Solch ein Teichfilter ist besonders wichtig, sobald neben Pflanzen auch Fische im Teich leben.

Welcher Teichfilter passt aber zu welchem Teich mit welchem Fischbesatz? Grundsätzlich gilt die Regel, dass bei Fischbesatz das maximale Volumen des Teichfilters zweimal so groß gewählt werden sollte, wie das Gesamtvolumen des Teiches. Damit wird die zusätzliche, durch die Fische verursachte, Verschmutzung ausgeglichen. Für einen Gartenteich mit 10000 Liter Volumen und Fischbesatz braucht man also einen Filter mit einer Leistung bis maxinmal 20000 Liter.

Nicht nur die Größe des Teiches und der Fischbesatz sind für die Auswahl eines Teichfilters von Bedeutung, sondern auch seine Lage. Je mehr Sonneneinstrahlung, desto stärker die Algenbildung. Für jeden Zweck und jede geographische Bedingung gibt es entsprechende Arten von Teichfiltern. Die am häufigsten verwendeten Filtersysteme sind Bio-Teichfilter oder sogenannte Druckfilter. Im traditionellen Teichfilter sickert das Wasser in einem Behälter durch ein mehrschichtig eingebrachtes, spezielles Filtermaterial, bevor es wieder in den Teich zurückfließt. Als Material dienen fast immer Filtermatten oder Ringe aus Kunststoff, auf denen sich Bakterien niederlassen, die das durchsickernde Wasser filtern. Sehr häufig findet man in Teichfilterniltern auch Aktivkohle als Filtermaterial. Bei solchen Aktivkohle-Filtern ist aber Voraussetzung, dass das Wasser ohne Widerstand wieder in den Teich zurückfließen kann. Aus diesem Grund muss der Teichfilter oberhalb der Wasseroberfläche angebracht sein. Etwas besonderes sind Unterwasser-Teichfilter. Sie eignen sich vor allem für diejenigen, die sämtliches, technisches Gerät verstecken möchten. Solche Teichfilter werden können einfach im Teich versenkt werden und bleiben dem Auge des Betrachters verborgen.

Das Angebot an Teichfiltern und entsprechendem Zubehör ist riesig. Wer sich ein Aquarium zulegen bzw. einen Teich anlegen möchte, ist gut beraten, sich beraten zu lassen. Es gibt unzählige Laden-Händler und Onlineshops, die sich auf die Einrichtung von Teichfiltern und anderem Zubehör spezialisiert haben und dem Interessierten jede Frage fachmännisch beantworten können. Immer sinnvoll ist auch der Vergleich der verschiedenen Teichfiltervarianten. Mit ein bisschen Geduld kann man so manchen Cent sparen und erhält trotzdem hochwertige Technik für seinen Teich oder sein Aquarium.