Aquarium Zubehör
Das Aquarium: Die Lebenswelt des Wassers im eigenen Wohnzimmer.
Das Aquarienhobby ist ein sehr schönes, traditionsreiches und naturkundliches Hobby. Der Zierfischliebhaber lernt durch sein Hobby über Fische, Wasserpflanzen, Limnologie und sogar exotische Ökosysteme. Mit Verstand und Rücksicht betrieben, ist die Zierfischliebhaberei nachhaltig und umweltschützend. Doch sollte der Aquarienliebhaber viel über sein Hobby lernen und sich auch schon über die notwendigen Pflegearbeiten und Pflegegeräte informiert haben, bevor er sein erstes Aquarium in Betrieb nimmt.
Tropische Süßwasserzierfische...
...sind die wichtigsten für den Hobbyliebhaber.Aquarien mit Meerwasserfischen oder Kaltwasserfischen sind sehr schwierig am Laufen zu halten und für Anfänger keinesfalls zu empfehlen. Das wichtigste Segment des gesamten Aquarien-Hobbies sind die tropischen Süßwasserfische. Diese Fischarten gedeihen in einem modernen, großen Aquarium in einer faszinierend wirklichkeitsgetreuen Nachbildung ihrer natürlichen Ökosysteme. Besonders interessant sind solche tropischen Aquarien, weil in ihnen auch vielerlei tropische Wasserpflanzenarten erfolgreich wachsen und sich vermehren.
Das System "Tropisches Süßwasseraquarium" und seine Pflege.
Je größer ein Aquarium ist, desto leichter wird die Pflege. Aquarien werden eigentlich erst ab einer Beckengröße von ungefähr 300 Litern so richtig interessant. Im Aquarien-Bodenkies sammeln sich Bakterienkulturen an, die das Wasser reinigen. Die Pflanzen wurzeln und werden durch den Kot der Fische gedüngt. Der ausreichende Raum schafft so viele Versteckmöglichkeiten, dass sich die unterschiedlichen Fischarten gegenseitig aus dem Weg gehen. Manchmal wächst im dichten Unterwasserwald auch Fischnachwuchs heran. Dennoch sind zusätzliche technische Geräte erforderlich, damit das ökologische Gleichgewicht im "Wohnzimmer-Amazonas" erhalten bleibt.
Heizstäbe bringen das Wasser auf die richtige Temperatur.
Tropische Süßwasserfische sind gerade deswegen so leicht zu halten, weil sie eine etwas erhöhte Temperatur brauchen. Ihnen droht nicht wie den Kaltwasserfischen der Hitzetod in unseren geheizten Wohnräumen. Mit Heizstäben wird das Wasser bei konstanter Temperatur leicht über der Wohnungstemperatur gehalten. Die modernen Heizstäbe haben eigentlich alle eigene, eingebaute Thermostaten. Je nach Fischarten liegen die Idealtemperaturen für tropische Aquarien meistens so zwischen 22 und 28 Grad Celsius, aber das hängt ganz von der Artenzusammensetzung ab.
Eine Filteranlage hält das Wasser rein und verringert den Pflegeaufwand.
Ein Aquarium braucht nicht viel Pflege. Alle zwei bis drei Wochen ein Viertel des Wassers zu wechseln, das reicht. Mehr sollte man gar nicht machen, da die Fische keinen plötzlichen Wasserwechsel vertragen. Unter den Filteranlagen, die das Aquarienwasser ständig im Umlauf halten und dabei den Dreck hinausfiltern, sind besonders die geräumigen Außenfilter zu empfehlen. Sie sind an eine Saugpumpe geknüpft, die außerhalb des Beckens steht. Ein modernes Aquarium hat eigentlich immer einen guten Außenfilter.
Die Fische atmen nicht genug, die Wasserpflanzen brauchen daher noch mehr CO2.
Im Aquarium produzieren die Fische durch Atmung umfangreich CO2, das von den Pflanzen über den biochemischen Calvin-Zyklus zur Photosynthese, also zum Wachstum, genutzt wird. Dennoch kann man über CO2-Anlagen ein noch dichteres, üppigeres Pflanzenwachstum im Tropenaquarium hervorrufen. Nicht nur die Pflanzen wachsen dann besser, sondern gerade empfindliche Fische mit etwas höheren Ansprüchen an die Chemie des Wassers fühlen sich wohler. Für die CO2-Düngung stehen CO2-Anlagen und CO2-Flipper zur Auswahl.
Kaufen Sie daher ein möglichst großes Aquarium, und denken Sie zuvor über technische Geräte und Fischbesatz gründlich nach!